Schulsprecher

Google Education @ Keimgasse

Nach erfolgreicher Bewerbung für einen sogenannten „Google G-Suite for Education“-Account steht unserer Schule nun ein großes Spektrum digitaler Hilfsmittel für den Unterricht zur Verfügung.

Vor meiner Wahl zum Schulsprecher der Keimgasse habe ich versprochen, mich um digitale Hilfsmittel zur Erleichterung des Schulalltages zu bemühen; ein Projekt, welches ich unmittelbar nach meiner Wahl in Angriff nahm. Konkret geht es – wie angekündigt – um zwei Dinge, nämlich das Kreieren einer Kommunikationsplattform und das Überdenken des aktuellen Keimserver-Konzeptes. Für beide Punkte wurde bald eine Lösung gefunden und auch umgesetzt: Google G-Suite for Education, ein All-inclusive- Paket, welches von der Online-Dropbox bis hin zum Tool für das Gestalten von Umfragen keine Wünsche unerfüllt lässt. Und das Beste: Als staatliche Schule haben wir das kommerziell kostenpflichtig erwerbbare Produkt gratis zur Verfügung gestellt bekommen!

Worum geht es?

Nun mag sich der ehrenwerte Leser jedoch fragen: „Wo ist dieses seltsame Tool und was kann es?“ Im Folgenden will ich diesen Fragen nachgehen.

Die angekündigte Kommunikationsplattform wurde durch den Erwerb von „GoogleClassroom“ Wirklichkeit. Dieses Produkt des – nicht ganz unbekannten – kalifornischen Konzerns Google weist Parallelen zu dem an unserer Schule schon lange genutzten „Moodle“ auf. Allerdings ist GoogleClassroom zudem als Chatroom ausgelegt, in welchem Informationen, aber auch Dokumente, Bilder, Umfragen und Ähnliches verbreitet werden können. Ebenso wie Moodle ist auch GoogleClassroom eine Web-Applikation, das heißt, es kann über das Internet darauf zugegriffen werden. Das Produkt kann sowohl im regulären Unterricht benutzt werden (Laptopklassen), als auch zu speziellen Anlässen, um die Organisation zu erleichtern; wie zum Beispiel beim Planen von Schikursen, Projektwochen, Ausflügen, Klassentreffen, …

Das Produkt besitzen wir seit Ende der Herbstferien, jedoch hat noch kein Lehrer davon Gebrauch gemacht, was zweifellos daran liegt, dass ich noch keine Gelegenheit hatte, das Lehrpersonal umfassend darüber zu informieren. Alle Lehrer und Schüler sind aber herzlichst dazu eingeladen, GoogleClassroom zu nutzen!

Wie schon erwähnt gilt es zudem, das Konzept unseres Keimservers zu überdenken, um dessen Nutzung effizienter und zielgerichteter gestalten zu können. Der Keimserver ist ein lokaler Datenspeicher in unserer Schule, auf welchen durch das Schul- WLAN zugegriffen werden kann. Jedoch bedauerlicherweise nur durch das Schul-WLAN, zum Leidwesen derer, die gerne von zu Hause aus Arbeiten erledigen würden, die allerdings am Keimserver abgespeichert sind. Diese Einschränkung des Systems ist wohl der Hauptgrund für die nicht sehr intensive Nutzung des Keimservers durch das Lehrpersonal. Zudem sieht sich der Keimserver quasi hauseigener Konkurrenz durch unser Moodle ausgesetzt. Wir haben an unserer Schule also zwei mehr (Moodle) oder weniger (Keimserver) erfolgreich laufende Systeme, die unabhängig voneinander arbeiten.

Es leuchtet daher ein, dass es sinnvoll wäre eine verknüpfte Lösung zu schaffen, welche einen Zugriff auch von Zuhause aus über das Internet erlaubt.

Und hier zeigen sich die aus dem Google-All-Inclusive-Paket resultierenden Vorteile, denn mit „GoogleDrive“ bietet uns der kalifornische Konzern eine hervorragende Online- Dropbox, also einen großen Datenspeicher, auf den ortsunabhängig über das Internet zugegriffen werden kann. Der unschlagbare Vorteil aber ist: Über die „Google G-Suite for Education“-Plattform sind GoogleClassroom und GoogleDrive miteinander verknüpft, das heißt, in GoogleClassroom können Dateien direkt aus GoogleDrive benutzt werden. Aus zwei parallel laufenden Systemen wird also eines gemacht, was naturgemäß Effizienzsteigerungen bringt und durch Synergie-Effekte die Produktivität erhöht.

Ebenso wie GoogleClassroom ist auch GoogleDrive schon seit den Herbstferien einsatzbereit und kann jederzeit von Schülern und Lehrern genutzt werden.

 

Wie kann ich die Tools nutzen?

Dies ist eine berechtigte Frage, die ausführlich beantwortet werden soll:

Situation 1: Ein(e) Lehrer(in) will GoogleClassroom nutzen, bzw. die Schüler einer Klasse wünschen, dass einer ihrer Lehrer Google Classroom nutzt.

Wünscht sich eine Klasse den Einsatz von GoogleClassroom, so kann diese – eventuell über deren Klassensprecher – den Wunsch dem Lehrer bzw. der Lehrerin vortragen. Sollte sich diese/r dazu entschließen, das Produkt zu benutzen, so kann er/sie sich bei Prof. Christian Wurzer oder mir melden und sich über die Nutzung des Produktes informieren. Da Google-Produkte im Allgemeinen selbsterklärend sind, ist keine aufwendige Einstiegsphase nötig; im Gegensatz zu Moodle (welches selbst nicht wirklich schwer zu bedienen ist) ist der Umgang mit GoogleClassroom ein Kinderspiel! Nach sehr kurzer Instruktion durch Prof. Wurzer oder mich kann jede/r Lehrer(in) seinen eigenen Online-Classroom einrichten.

Situation 2: SchülerInnen haben Interesse an GoogleClassroom, unabhängig von der Nutzung im Unterricht. Möglicherweise um eine Klassenfahrt, Projekttage etc. zu organisieren.

Auch in diesem Falle können sich die SchülerInnen gerne an mich oder Prof. Christian Wurzer wenden, wie schon erwähnt geht der Einstiegsprozess sehr schnell und unkompliziert.

 

Was man sonst noch wissen sollte…

GoogleDrive ist – wie ebenfalls schon erwähnt wurde – in die Nutzung von GoogleClassroom integriert und lässt sich gleich mitnutzen – genauere Informationen durch Prof. Wurzer oder mich.

Der Keimserver selbst wird selbstverständlich nicht sofort abgelöst werden, sondern läuft zumindest mittelfristig ganz normal weiter, die Google-Produkte werden unser System erst einmal ergänzen und eine Alternative bilden, bevor über einen eventuellen Wechsel nachgedacht wird.

Für die meisten Google-Produkte und so auch für GoogleClassroom gibt es Handy-Apps für Android wie auch für Apple. Es ist also nicht notwendig jedes Mal den Computer aufzuklappen, wenn mit GoogleClassroom gearbeitet werden soll.

Abgesehen von den genannten Produkten bietet das All-inclusive-Paket noch zahlreiche weitere Tools, welche im Schulalltag eingesetzt werden können und uns diesen in Zukunft etwas erleichtern sollen.

Ich hoffe, dass viele SchülerInnen und LehrerInnen vom technischen Fortschritt Gebrauch machen werden und freue mich auf ein schönes weiteres Schuljahr!

Alles Gute,

Eduard Abart

Schulsprecher BG/BRG Mödling Keimgasse

 

Google, GoogleClassroom, Google G-Suite, Google G-Suit for Education and GoogleDrive are trademarks of Google Inc., Mountain View, California

 

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