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People Not Profit

People Not Profit – das ist das Thema des weltweiten Klimastreiks am 25. März. Übersetzt bedeutet es, dass wir anstatt wie jetzt Menschen über Gewinne setzen sollten. Aber warum eigentlich?

Dies ist schon der 9. weltweite Klimastreik, leider. Obwohl wir, also Schülerinnen und Schüler, zum 9. Mal weltweit auf die Straße gehen, hat sich noch nicht so viel verändert wie notwendig wäre. Aber warum gehen wir eigentlich auf die Straße? Nein, nicht weil wir nur Schule schwänzen wollen, wie uns von vielen Politiker*innen vorgeworfen wird, sondern weil das unser einziger Weg ist, etwas zu verändern. Jahrzehntelang sind schon Menschen weltweit demonstrieren gegangen, um ein besseres Klima einzufordern, geholfen hat es nichts oder nicht genug. Ja, ich würde um ehrlich zu sein lieber in die Schule gehen, als wieder einmal auf die Straße zu gehen. Aber der Streik ist die einzige Maßnahme, die uns noch bleibt, um den politischen Diskurs zu ändern.

„Sollten wir uns nicht eigentlich darauf verlassen können, dass die Politik unsere Zukunft sicherstellt?“, frage ich mich oft. Dennoch passiert nichts in unserem Interesse, für uns, die Zukunft dieser Welt. Ich habe Angst, Angst, dass es so weitergeht wie jetzt oder noch schlimmer wird. Und es wird immer schlimmer.

So kommen wir auch zum Thema dieses Klimastreiks: People not Profit. Wir sehen immer und immer wieder, dass die Profitinteressen von großen Unternehmen vor die der Menschen gestellt werden. Ein Thema, das jetzt vor allem wieder in die Medien gekommen ist, ist die Energie. Unsere Politik hat uns jahrzehntelang abhängig von fossiler Energie gemacht, die weder nachhältig ist, sondern auch meistens aus Ländern eingekauft wird, wo Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Statt jetzt Gas aus Russland zu kaufen, stellt Deutschland auf den Import aus Katar um, so unter dem Motto von einem Diktator zum nächsten. Natürlich können wir nicht von einem auf den anderen Tag auf erneuerbare Energie umstellen, aber wenigstens sollten wir es probieren und stärker darauf plädieren.

Deswegen, und um für Menschenrechte und Frieden einzustehen, gehen wir am Freitag auf die Straße.

Wir können nicht weiter unsere Welt und die Menschen, die darauf leben, so behandeln, wie jetzt!

Infos zur Demo: Freitag, 25.3.

Wien: Beginn: 13.30h am Stubentor-16.00h am Praterstern

https://fridaysforfuture.at/events/weltweiter-klimastreik-25-03-2022/wien

St. Pölten: Beginn: 12.30h am Bahnhof St. Pölten

Smilla Buschbom

Hallo, ich bin Smilla! Ich bin 14 Jahre alt, gehe in die 5M und bin Aktivistin. Außerdem lese ich auch gerne :)

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