Keim-Inside

Schulstreik für den Klimaschutz

Während der Klimawandel unseren Planeten und unsere Zukunft zerstört, sehen Politiker weltweit tatenlos dabei zu und verspielen unsere Zukunft durch Leugnen, Totschweigen und mangelnde Maßnahmen! Wenn uns die Politik im Stich lässt, ist es wichtig, dass wir uns dafür einsetzen den Planeten und unsere Zukunft zu retten! Schließen wir uns am 15. März dem globalen Klimastreik an und setzen gemeinsam ein starkes Zeichen!

Wie man zum Beispiel an den gigantischen Waldbränden in Kalifornien sehen kann, hat der Klimawandel jetzt schon katastrophale Auswirkungen auf unseren Planeten. Doch die Folgen des Klimawandels werden in den nächsten Jahren nur noch schlimmer. Durch das Abschmelzen der Pole und die Erwärmung des Meeres wird der ansteigende Meeresspiegel bis zu einer halben Milliarde Menschen in die Flucht treiben. Das ist allerdings nur ein kleiner Teil der zahlreichen Probleme, der die Menschheit aufgrund des Klimawandels begegnen muss.

Doch während die Auswirkungen der Klimakatastrophe von Jahr zu Jahr schlimmer werden, setzen die Politiker keine ausreichenden Maßnahmen gegen den Klimawandel. Der Klimawandel hätte selbst wenn man derzeitige Klimaschutzziele wie das Pariser Klimaabkommen erfüllt, fatale Folgen. Und man ist bei weitem davon entfernt, die Ziele dieses Abkommens zu erfüllen. Aus diesem Grund wollen Jugendliche auf der ganzen Welt nicht länger tatenlos zusehen, wie Politiker ihre Zukunft zugunsten wirtschaftlicher und politischer Interessen opfern und haben beschlossen, sich für ihre Zukunft einzusetzen. Weltweit haben hunderttausende Schüler begonnen jeden Freitag die Schule zu streiken, um für den Klimaschutz demonstrieren zu gehen.

„Start focusing on what needs to be done – Not what is politically feasible!“ ~ Greta Thunberg

Alles begann am 20. August 2018, dem ersten Schultag nach den Ferien, als sich die damals 15-jährige schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg mit einem Schild mit der Aufschrift „Schulstreik für das Klima“ vor den Schwedischen Reichstag in Stockholm stellte. Schnell kamen hunderttausende Jugendliche ihrem Beispiel nach und seit November 2018 finden auf der ganzen Welt jeden Freitag Schulstreiks statt, um härtere Maßnahmen gegen den Klimawandel zu fordern. Anfang Februar haben 350 niederländische Wissenschaftler einen offenen Brief zur Unterstützung dieser Jugendlichen unterschrieben, in welchem sie erklären, dass die wissenschaftlichen Fakten die Schüler unterstützen.

“Why should I be studying for a future that soon may be no more, when no one is doing anything to save that future? And what is the point of learning facts when the most important facts clearly means nothing to our society?” [sic] ~ Greta Thunberg

Auch in Österreich gibt es diese Schulstreiks, auch Fridays For Future genannt. Jeden Freitag sammeln sich Jugendliche in Wien, Innsbruck, Linz und Graz (siehe Bild) um „Eine radikale Umweltschutzpolitik in Übereinstimmung mit dem 1,5°C-Ziel und globale Klimagerechtigkeit!“ zu fordern.

Der bisher größte Klimastreik wird am Freitag, dem15. Märzstattfinden. Es werden Schüler in mindestens 40 Ländern und 30 US-Staaten demonstrieren, unterstützt von den größten Umweltschutzorganisationen der Welt. In Wien findet der Schulstreik von10 – 15 Uhr am Heldenplatzstatt. Und wenn auf der ganzen Welt hunderttausende Schüler aufstehen, um für ihre Zukunft zu demonstrieren, dann dürfen wir Schüler der Keimgasse natürlich nicht fehlen!Schließe auch du dich dem globalen Klimastreik an, denn wenn wir nicht jetzt etwas ändern, können wir den Klimawandel nicht mehr stoppen.

Lasst uns gemeinsam ein starkes und lautes Zeichen setzen! 

Ein Gast-Aufruf von Florian Chen, 7M

 

Mehr Informationen: https://fridaysforfuture.at/events/wien/2019-03-15-weltweiter-klimastreik-wien

Quellen:

https://fridaysforfuture.at/about

https://de.wikipedia.org/wiki/Fridays_For_Future

https://news.nationalgeographic.com/2017/10/paris-agreement-climate-change-usa-nicaragua-policy-environment/

http://sealevel.climatecentral.org/uploads/research/Global-Mapping-Choices-Report.pdf

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