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Darts WM 2019

Wie letztes Jahr schreibe ich auch heuer wieder einen Abschlussbericht über die Darts-WM. Einiges hat sich im Vergleich zum letzten Jahr verändert,die Teilnehmerzahl wurde auf 96 aufgestockt und 2 Frauen waren auch mit von der Partie.

Runde 1

Zwar waren in der ersten Runde die gesetzten Spieler noch nicht dabei, aber trotzdem war es schon sehr spannend. Gleich am ersten Abend gab es zwei sehr spannende Begegnungen, im dritten Spiel spielte Lisa Ashton, die erste der beiden Frauen, gegen den Niederländer Jan Dekker. Lisa verlor das Match zwar mit 1:3 in Sätzen, spielte aber trotzdem eine sehr gute Partie. Am dritten Abend spielte die Dartslegende Paul Lim gegen den eindeutigen Außenseiter Ross Smith, doch irgendwie fand Lim nicht in sein Spiel und verlor deshalb eindeutig mit 1:3. Die nächsten beiden Tage waren gefüllt mit spannenden Partien. Zu Beginn spielte Wayne Jones gegen Devon Petersen, obwohl Jones ein gutes Match spielte, verlor er knapp mit 2:3 gegen Devon der ebenfalls eine ausgezeichnete Leistung bot. Danach spielte Ryan Joyce gegen Anastasia Dobromyslova. Anastasia spielte jedoch weitaus schlechter als Lisa Ashton und verlor die Partie deshalb eindeutig mit 3:0 in Sets. Am nächsten Tag spielte der erste Österreicher Rowby Jhon Rodriguez gegen den normalerweise sehr guten Ricky Evans. Doch Rowby spielte sehr gut und gewann die Partie mit 3:1.

Runde 2

In der ersten Partie der zweiten Runde Spielte Jeffrey de Zwaan gegen den Titelverteidiger Rob Cross. De Zwar, der kein schlechtes Jahr 2018 gespielt hat, war auch dieses Mal in guter Form, aber trotzdem gewann Cross mit 3:1. Mit einem 106,20 Average (Punkteschnitt) spielte De Zwaan den besten Verlierer-Average in der Geschichte der WM. Leider verlor mein Lieblingsspieler Peter Wright gegen Toni Alcinas. Auch wenn Peter eine passable Leistung bot, verlor er trotzdem eindeutig mit 1:3. Am nächsten Tag spielte die Dartslegende Raymond van Barneveld gegen Darius Labanauskas. Barney, der ohnehin kein gutes Jahr gespielt hatte, verpasste 29 Darts aufs Doppel, das wusste Darius zu bestrafen und gewann mit 3:2. Das nächste interessante Spiel war das zwischen Simon Whitlock und Ryan Joyce. Simon, man muss es sagen, spielte wirklich schlecht und verlor glatt mit 0:3. Das Spiel zwischen James Wade und Seigo Asada war zwar vom Ergebnis her keine Überraschung, James Wade gewann, aber ich schreibe trotzdem darüber, weil James Asada nach einem Finish direkt ins Gesicht schrie. Später entschuldigte er sich zwar über Twitter, aber eigentlich hat so eine Aktion nichts beim Darts zu suchen. Am achten Tag spielten beide Österreicher in einer Session. Als erstes Rowby Jhon gegen Christo Reyes. Rowby führte schon mit 2:0 aber irgendwie spielten dann bei ihm die Nerven verrückt und er verlor noch mit 2:3. Als letztes spielte der Österreicher Mensur Suljovic gegen Ryan Searle. Mensur startete zwar sehr gut, verlor aber dennoch mit 1:3 in Sets. Am nächsten Tag setzte sich Devon Petersen gegen Ian White mit 3:2 durch. Außerdem gewann Nathan Aspinall sehr überraschend mit 3:2 gegen Gerwyn Price.

3. Runde

Am neunten Spieltag setzte sich Jamie Lewis mit 4:3 gegen Daryl Turney durch, obwohl er schon ziemlich weit hinten gelegen hatte. Auch Nathan Aspinall gewann überraschend mit 4:1 gegen Kyle Anderson. Am letzten Spieltag konnte sich Luke Humphries souverän gegen den amtierenden Juniorenweltmeister Dimitri Van den Bergh mit 4:1 durchsetzen.

4. Runde

Gleich am ersten Abend der 4. Runde gab es eine riesige Überraschung als James Wade mit 3:4 gegen den krassen Außenseiter Ryan Joyce verlor. Außerdem schlug Luke Humphries auch den Titelverteidiger Rob Cross 4:2.

Viertelfinale

Auch wenn es im Viertelfinale keine Überraschungen gab, liste ich hier schnell die Ergebnisse auf.

  • Nathan Aspinall gegen Brendan Dolan 5:1
  • Dave Chissnall gegen Gary Anderson 2:5
  • Luke Humphries gegen Michael Smith 1:5
  • Michael van Gerwen gegen Ryan Joice 5:1

Halbfinale

Michael Smith gegen Nathan Aspinall, zu Beginn fand Nathan nicht in sein Spiel, was Smith gut ausnutzte und schnell in Führung ging. Auch wenn Aspinall später besser wurde, reichte es nicht aus und er verlor mit 3:6.

Michael van Gerwen gegen Gary Anderson, auf diese Partie freuten sich eigentlich schon alle, denn es war die Begegnung der beiden besten Spieler des Jahres 2018, doch Gary fand überhaupt nicht in sein Spiel und konnte am Ende froh sein, dass er überhaupt ein Set gewann, so ging dieses Match mit 6:1 für Michael aus.

Finale

Somit stand das Finale fest: Michael van Gerne (Bild) gegen Michael Smith. Zu Beginn war Smith viel zu nervös, was Van Gerwen knallhart ausnützte, denn er ging gleich mit mehreren Sets in Führung. Zwar wurde Smith immer besser, aber van Gerwen machte das nichts aus und er gewann schließlich souverän mit 7:3. Damit wurde er schon zum dritten Mal Weltmeister.

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