Gastbeitrag

Ein Buch unter der Lupe: Schattenkinder

Der folgende Text stammt von Sebastian Chen aus der 2M und entstand im Rahmen der Erstellung eines Portfolios zur Klassenlektüre.

Herzlich willkommen zu unserer neunten wöchentlichen Buchkritik! Diesmal haben wir ein Buch der Autorin Magaret Peterson Haddix unter die Lupe genommen, es nennt sich: Schattenkinder.

Der erste Band einer erfolgreichen Buchreihe erschien erstmals 1998 in New York bei „Simon & Schuster“. Das Cover sieht so aus:

Schattenkinder von Margaret Peterson Haddix | dtv

Nach dem ersten Buch schrieb die US-amerikanische Autorin noch vier Fortsetzungen, der Geschichte um Luke Garner und seine Freunde, aber wir befassen uns vorerst nur mit dem ersten Band.

Der bereits erwähnte Luke Garner ist ein Schattenkind. Ein Kind das gegen Bevölkerungsgesetz Nr. 3903 – welches besagt, dass es in jeder Familie nur zwei Kinder geben darf – verstößt. Ein drittes Kind. Nachdem er zwölf Jahre lang kaum mehr als den staubigen Dachboden eines Bauernhauses gesehen hat, schleicht er sich heimlich davon, und trifft auf Jen, ein Schattenkind in einer Familie von Baronen. Sie hat einen Plan, mit dem sie dem Verstecken ein Ende bereiten will. Doch wird dies gelingen?

Am besten gefällt mir, dass das Buch sehr realistisch geschrieben ist. Gerade sitzt du noch mit einem Kakao in deinem Liebligssessel und im nächsten Moment kannst du das Klopfen an der Tür hören und die tiefe Stimme: „Aufmachen, Bevölkerungspolizei!“ Weniger mag ich, lange Diskussionen über die Ernte oder das Wetter, aber das ist Ansichtssache. Meiner Meinung nach ein sehr spannender Roman, in dem hinter jeder (Dachboden-)Ecke die nächste Überraschung lauert. Dieses Buch ist es auf Jeden Fall wert, sich an einem Regentag ins Bett zu legen und den ganzen Tag nicht mehr aufzustehen. Passt bloß auf, dass euch die Bevölkerungspolizei nicht beim heimlichen Lesen erwischt!


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