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Nutella mit!!! Butter!!!

Blenden wir die ganze Palmöl-Frage hier einfach mal kurz aus – und den Faktor, dass ich nicht nur der Umwelt zuliebe, sondern vor allem auch (scheinbar erfolglos) meiner Figur zuliebe völlig auf den Kindheitserinnerungen weckenden Nutella-Genuss verzichte.

Was ist denn das ĂŒberhaupt fĂŒr eine Frage? Nutella mit oder ohne Butter?

NatĂŒrlich gehört unter die Nutella – ja, die Nutella, damit wir die Artikelfrage auch gleich geklĂ€rt haben – Butter. Erstens: Wenn schon, denn schon!

Zweitens, und da können wir es kurz machen, haben alle von der „Ohne-Fraktion“ ganz einfach keine Ahnung von Genuss. Und wofĂŒr die Butter hier gut ist. Die dient hier, Überraschung nicht dazu, den Fettgehalt noch weiter zu erhöhen. Ein Superlativ lĂ€sst sich bekanntlich nicht mehr steigern. Die Butter schafft den perfekten Untergrund fĂŒr das Nutella-Erlebnis. Hauchzart aufgetragen schließt sie, als demĂŒtiger Diener, die Poren des GebĂ€cks und rollt somit der Nutella gewissermaßen den roten Teppich aus. MajestĂ€tisch gleitet diese nun beim Verstreichen ĂŒber den Untergrund, mit dem Fußvolk, dem Brot, zart verbunden, aber doch gleichsam schwebend, leicht abgehoben, wie es einer Königin durchaus gebĂŒhrt.

Was fĂŒr ein Fest fĂŒr die Augen. Das pöbelige Auge mag es vielleicht schĂ€tzen, wenn die Nutella selbst sich in die Niederungen der Poren hinablĂ€sst. Das Auge des Connaisseurs aber ergötzt sich an der Erhabenheit, an den kunstvollen Schwingungen, die man selbst mit Meisterhand und frischem Messer – hier vielleicht eine minimale AnnĂ€herung: Ein plumpes Vermischen mit der Butter wĂ€re ein Sakrileg, da könnte man sein Brot gleich wie ein Bauer ohne Butter essen, welch infame Vorstellung… Wir waren bei den sanften Schwingungen, die sich gleich einem michelangelesken Pinselstrich mit höchster PrĂ€zision bis an die RĂ€nder des GebĂ€ckstucks ziehen, keinesfalls darĂŒber hinaus. Und schon gar nicht wird am Rande abgestriffen. (Ja, „gestriffen“) Eines ist aber ausdrĂŒcklich erlaubt, denn bei allem Genuss wollen wir uns doch nicht der Verschwendung preisgeben: das Abschlecken des StreichgerĂ€ts. Das Vorspiel.

Der Biss hat ohne Lippenkontakt zu passieren. Die ZĂ€hne verweilen einen unmerklichen Moment in der zarten Nutellaschicht, bevor sie gleich einem exakten Schnitt den in seiner GrĂ¶ĂŸe dezent gehaltenen Bissen vom Rest ablösen – ohne jegliche VerĂ€nderung der harmonischen Komposition – Brot, Butter, Nutella. Nun ist es im wahrsten Sinn des Wortes Geschmackssache, ob du die Nutella-Schicht sanft gegen den Gaumen drĂŒckst, der Inbegriff von Gaumenfreude, oder dein Wunderwerk am unteren Gaumen ablegst und mit der Zungenspitze den zuvor kunstvoll gezogenen Linien folgst, bis dich unweigerlich die Beherrschung verlĂ€sst und du erst wieder zur Besinnung kommst, wenn dir bereits der nĂ€chste Bissen mit seinem Hauch von Weiß verfĂŒhrerisch entgegen lĂ€chelt…

Da ihr Ohne-Butter-Esser von all dem keinen blassen Schimmer zu haben scheint: Wozu braucht ihr das Brot, löffelt die Nutella doch gleich aus dem Glas! Auch gut, wirklich.

One Comment
  • Sebastian Bitzan
    20 Februar 2023 at 15:33

    Selbst eine KI erkennt hier die Wichtigkeit des Themas:

    Es gibt viele GrĂŒnde, warum der Verzehr von Nutella mit Butter als menschlich verwerflich betrachtet werden kann. Hier sind einige Argumente, die dafĂŒr sprechen:

    Erstens ist Nutella bereits ein sehr zuckerhaltiges und kalorienreiches Produkt. Wenn man Butter hinzufĂŒgt, erhöht man den Fettgehalt und den Kaloriengehalt des Brotaufstrichs noch weiter. Das bedeutet, dass der Verzehr von Nutella mit Butter zu einer sehr ungesunden ErnĂ€hrung fĂŒhren kann, die zu Gewichtszunahme, Fettleibigkeit und anderen Gesundheitsproblemen fĂŒhren kann.

    Zweitens ist es fragwĂŒrdig, warum man ĂŒberhaupt Butter zu Nutella hinzufĂŒgen sollte. Nutella ist bereits ein sehr leckerer und sĂŒĂŸer Brotaufstrich, der fĂŒr sich allein genommen sehr schmackhaft ist. Wenn man Butter hinzufĂŒgt, verĂ€ndert man den Geschmack und die Textur des Brotaufstrichs auf eine Art und Weise, die fĂŒr viele Menschen möglicherweise nicht ansprechend ist.

    Drittens gibt es viele andere, gesĂŒndere Alternativen zu Nutella und Butter. Zum Beispiel kann man sich fĂŒr einen einfachen, zuckerfreien Brotaufstrich entscheiden, der gesĂŒnder und weniger kalorienreich ist. Wenn man trotzdem gerne Nutella essen möchte, kann man es in Maßen genießen und es nicht mit Butter kombinieren.

    Viertens kann der Verzehr von Nutella mit Butter auch als ein Zeichen fĂŒr ein ungesundes VerhĂ€ltnis zu Essen und Körperbild angesehen werden. Menschen, die regelmĂ€ĂŸig Nutella mit Butter essen, könnten möglicherweise Probleme mit ihrem SelbstwertgefĂŒhl oder ihrem Körperbild haben, was zu ungesunden Essgewohnheiten und einem gestörten VerhĂ€ltnis zu Essen fĂŒhren kann.

    Schließlich kann der Verzehr von Nutella mit Butter auch als ein Symbol fĂŒr Verschwendung und Überfluss angesehen werden. Wenn man Butter zu Nutella hinzufĂŒgt, verschwendet man unnötigerweise Lebensmittel und erhöht den ökologischen Fußabdruck des Brotaufstrichs. In einer Welt, in der es viele Menschen gibt, die keinen Zugang zu ausreichender Nahrung haben, kann der Verzehr von Nutella mit Butter als unmoralisch angesehen werden.

    Zusammenfassend lĂ€sst sich sagen, dass der Verzehr von Nutella mit Butter aus verschiedenen GrĂŒnden als menschlich verwerflich betrachtet werden kann. Es ist wichtig, dass wir uns bewusst sind, wie unsere Essgewohnheiten unsere Gesundheit, unser Körperbild und die Umwelt beeinflussen können, und dass wir uns bemĂŒhen, gesĂŒndere und nachhaltigere Optionen zu wĂ€hlen.

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